5. Mose 8

2 Erinnert euch an den langen Weg, den der Herr, euer Gott, euch bis hierher geführt hat, an die vierzig Jahre in der Wüste. Er ließ euch in Schwierigkeiten geraten, um euch auf die Probe zu stellen. So wollte er sehen, wie ihr euch entscheiden würdet: ob ihr nach seinen Geboten leben würdet oder nicht.
3 Er legte euch Entbehrungen auf und ließ euch hungern. Dann gab er euch das Manna zu essen, das weder ihr noch eure Vorfahren kanntet. Er wollte euch damit zeigen, dass der Mensch nicht allein von Brot lebt, sondern vor allem von den Worten des Herrn.
4 In diesen vierzig Jahren ist eure Kleidung nicht verschlissen, und eure Füße sind nicht geschwollen.
5 Daran könnt ihr erkennen, dass der Herr, euer Gott, es gut mit euch meint. Er erzieht euch wie ein Vater seine Kinder.
6 Beachtet deshalb seine Weisungen! Lebt so, wie es ihm gefällt, und habt Ehrfurcht vor ihm!
7 Der Herr, euer Gott, bringt euch in ein gutes Land. Es ist reich an Grundwasser, an Quellen und Bächen, die in den Bergen und Tälern entspringen.

5. Mose 8, Verse 2-7

Und wieder sollen die Israeliten sich an den Weg erinnern, den Gott sie bis hierher geführt hat. Vers 3 zitiert Jesus selber, als er nach 40 Tagen Fasten in der Wüste vom Teufel versucht wird. Der Mensch lebt nicht nur vom Essen. Fürs echte Leben musst Du wissen, was Gott, der Erschaffer allen Lebens sagt. Während der Wüstenreise gab es scheinbar keine Witterung. Die Kleidung verschliss nicht und auch die Füße schwollen nicht an.

17 Wenn dieses Gute nun kommt, sagt nicht: »Das haben wir aus eigener Kraft geschafft, es ist unsere Leistung!«
18 Denkt vielmehr an den Herrn, euren Gott, von dem ihr die Kraft bekommen habt, all diesen Reichtum zu erwerben! Denn er hält sich an den Bund, den er mit euren Vorfahren geschlossen hat und der heute noch für euch gilt.
19 Wenn ihr aber jemals den Herrn, euren Gott, vergessen solltet und anderen Göttern nachlauft, ihnen dient und sie anbetet, werdet ihr zugrunde gehen, das versichere ich euch!
20 Wenn ihr nicht auf den Herrn, euren Gott, hört, werdet ihr genauso umkommen wie die Völker, die der Herr für euch vernichtet.

5. Mose 8, Verse 17-20

Verträge und Regeln bestimmen unser Leben. Wir haben einen Arbeitsvertrag, in dem klar ist, wie viel Geld wir verdienen und was wir dafür tun müssen. Wir haben im Haushalt klare Regeln, sei es auf Papier erfasst oder auch unausgesprochene Regeln. Selbst mit Gott haben wir einen Vertrag. Damals war der Vertrag an die eigene Performance geknüpft und die Israeliten waren zuständig dafür Gott nicht zu vergessen. Heute erinnert uns (wiedergeborene Christen) der Heilige Geist daran, dass Jesus sich um alles gekümmert hat. Seine Performance dürfen wir uns zu eigen machen.

Wir müssen nicht krampfhaft versuchen etwas zu tun, weil Jesus es bereits erledigt hat. Wir agieren nicht mehr aus eigener Kraft und Stärke heraus, sondern durch seinen Geist. Durch Gottes Wort bekommt sein Geist in uns mehr Platz und lässt die alte Natur, die immer noch in uns ist, die alte Natur bleiben. Schon ziemlich krass. Einen Vertrag mit dem Erschaffer und Erhalter des Universums zu haben, der meinen Part auch noch übernimmt. Sechs Richtige im Lotto sind nichts dagegen.

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