Matthäus 17

1 Sechs Tage später nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit auf einen hohen Berg. Sie waren dort ganz allein.
2 Da wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt: Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider strahlten hell.
3 Dann erschienen plötzlich Mose und Elia und redeten mit Jesus.
4 Petrus rief: »Herr, wie gut, dass wir hier sind! Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia.«

Was für ne Story. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne. Hast Du schonmal in die Sonne geschaut. Wie lange schaffst Du rein zu gucken? Nicht lange. Das wird dir auch keiner empfehlen. Ist echt nicht so gesund für die Augen. Die Sonne leuchtet zu hell, um direkt rein zu gucken.

Aber nicht nur sein Gesicht leuchtete. Seine Kleider strahlten hell, heißt es.

Wenn Du in die Sonne direkt rein schaust und Du machst dies zu lange, kannst Du danach erstmal nicht klar sehen.

Petrus konnte nicht mehr klar denken. Die Herrlichkeit, die er sah, war so überwältigend und so wunderbar, dass er am Liebsten für immer dort bleiben wollte. „Herr, wie gut, dass wir hier sind!“ Lass mich hier 3 Hütten aufstellen. Mit anderen Worten. Ich will hier bleiben.

Aus unserer Sicht meinen wir, Petrus konnte nicht mehr klar denken. Aber haben wir gesehen, was Petrus sah? Sah er vielleicht so klar wie nie zuvor?

Wenn wir einen kleinen Teil sehen. Wenn Gott ein Bruchteil seiner Herrlichkeit zu uns durchscheinen lässt. Wenn wir in seiner Gegenwart zur Ruhe kommen, dann wollen wir auch dort bleiben. Dann wird Dir und mir bewusst: „Das ist ALLES, was ich brauche.“

Was passiert, wenn Du in die Sonne schaust? Du bekommst ein Nachbild, das sogar über Tage bleiben kann. Bitte nicht nachmachen. Dieses Bild willst Du nicht haben.

Was passiert, wenn Du Jesus siehst und Dir seine Herrlichkeit und Majestät bewusst wird. Auch das kann zu einem Nachbild werden. Schau nur lang genug auf Jesus. Und dieses Bild, das willst Du haben. Egal, wohin du schaust. Egal, was Du siehst, das Nachbild ist Jesus Christus.

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