Matthäus 27

50 Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb.
51 Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbarsten.
52 Gräber öffneten sich, und viele Verstorbene, die nach Gottes Willen gelebt hatten, erwachten vom Tod.
53 Nach der Auferstehung von Jesus verließen sie ihre Gräber, gingen in die heilige Stadt Jerusalem hinein und erschienen dort vielen Leuten.

WAS GEHT AB? Jesus stirbt und im selben Augenblick passieren so viele krasse Dinge. Es ist die Liebe, die Jesus ans Kreuz gehen liess. Und die Liebe, die Gott den Vorhang wie ein Blatt Papier zerreißen lässt. Bisher mussten immer Tiere geopfert werden und nur einmal pro Jahr durfte der Hohepriester ins Allerheiligste vor Gott treten. In dem Augenblick, wo alle Sünde gesühnt war, im selben Augenblick bekommt die ganze Menschheit den Zugang zu Gott. Wann und wie oft im Jahr?

Für immer und ewig. Kein Limit mehr.

Jeder einzelne Mensch darf ab diesem Zeitpunkt zu Gott kommen und mit ihm leben. Jesus hat sich um Deine Schulden gekümmert. Du darfst das Geschenk annehmen oder Du kannst weiter so leben, als hätte niemand Deine Schulden bezahlt. Wenn Du sie unbedingt selber zurückzahlen willst, steht es Dir frei, das zu tun. Einizges Problem dabei: Du wirst es nicht schaffen. Deswegen kam Jesus ja auf die Erde.

52 Gräber öffneten sich, und viele Verstorbene, die nach Gottes Willen gelebt hatten, erwachten vom Tod.

Jesus ging in den Tod. Und das war der Zeitpunkt, wo der Tod dem Tod ins Auge sehen musste. Hier kam jemand, der zwar zu 100% Mensch war. Aber dieser Mensch war auch zu 100% Gott.

Es kam zu einer Machtverschiebung. Vorher hatte der Tod die Menschen in seiner Macht. Niemand konnte sich dem Tod entziehen. Und auch heute glauben Menschen, dass sie dem Tod ausgeliefert sind, weil sie dieser Geschichte nicht glauben. Als Christen nennen wir es immer noch Tod, wenn wir sterben, aber die Wahrheit ist: Wir schlafen und warten darauf bis Jesus uns aufweckt und das Leben beginnt, das Gott für uns schon immer im Sinn hatte.

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