2. Mose 21

Dass Gott den Israeliten die 10 Gebote gab, weiß fast jeder. Aber es geht noch weiter.

1 »Gib den Israeliten folgende Gesetze weiter:
2 Wenn ein Israelit sich wegen seiner Armut als Sklave an einen anderen Israeliten verkauft hat, soll er sechs Jahre lang für ihn arbeiten. Im siebten Jahr soll er freigelassen werden, ohne dass ihn jemand freikaufen muss.

2. Mose 21, Verse 1-2

Gott kümmert sich um sein Volk und vor allem um die Armen. Privatinsolvenz soll nicht zu lebenslanger Sklaverei führen. Im ganzen Kapitel werden dann detaillierte Fälle beschrieben und wie sie damit umgehen sollten. Vor allem ein Abschnitt fällt besonders auf:

28 »Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau so stößt, dass sie sterben, muss das Rind gesteinigt werden, und niemand darf von seinem Fleisch essen; der Besitzer aber geht straffrei aus.
29 Falls aber das Rind schon vorher auf Menschen losgegangen ist und der Besitzer es trotz Warnung nicht eingesperrt hat, muss das Tier gesteinigt werden, und auch der Besitzer soll sterben. 30 Ihr könnt ihm aber die Möglichkeit geben, sich durch ein Sühnegeld freizukaufen. Dieses Geld muss er in voller Höhe zahlen.
31 Das gilt auch dann, wenn das Tier einen Jungen oder ein Mädchen tödlich verletzt hat.
32 Tötet das Rind einen Sklaven oder eine Sklavin, muss der Besitzer ihrem Herrn 30 Silberstücke bezahlen, und das Tier soll gesteinigt werden.

2. Mose 21, Verse 28-32

30 Silberstücke war ein Sklave wert, das von einem Tier getötet wurde. 30 Silberstücke bezahlten die oberen Priester Judas für seinen Verrat an Jesus Christus. Ob sie an diese Stelle dachten, als sie Judas das Geld gaben. Vermutlich schon, sie sollten sich einen Preis überlegen und wählten genau diese Summe aus. Die führenden Juden wollten damals einfach nur Jesus aus dem Weg räumen. Aber mehr als für einen getöteten Sklaven wollten sie nicht zahlen.

Wir zahlen in unserem Leben immer einen Preis. Egal, welche Entscheidungen wir treffen. Aus jeder Entscheidung folgen Situationen, weitere Entscheidungen und so bewegen wir uns in eine bestimmte Richtung. Manche Entscheidungen sind extrem wichtig, manche Entscheidungen haben kaum Auswirkungen. Und dann gibt es diese eine Entscheidung, die über Leben und Tod entscheidet. Wer ist Jesus Christus für Dich? Was ist Er Dir wert? Ein toter Sklave oder Gottes Sohn? Letztlich kannst Du die Frage noch genauer stellen: Gottes eingeborener Sohn oder nicht?

Was wärst Du bereit hier und jetzt zu bezahlen, herzugeben, aufzugeben? Was wärst Du bereit zu tun um ewig mit Jesus zu leben? Hier dürfen wir uns jeder an die eigene Nase packen und mal überlegen, wie wertvoll Jesus wirklich ist. Wie wertvoll sein Geschenk tatsächlich ist und welche Wertschätzung wir ihm entgegenbringen. Ist Jesus Christus für mich zur Normaliät geworden oder feier ich ihn noch? Eins ist sicher, auf der neuen Erde werden wir die Klarheit haben ihn in Ewigkeit zu feiern, weil Er es ohne jede Einschränkung wert ist.

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