2. Mose 34

Gott erneuert den Bund mit Israel. Mose fertigt neue Steintafeln an, damit Gott die Gebote wieder drauf schreibt, bzw. reinhaut. Passend zu dem damaligen Schreiben nämlich dem Reinschlagen der Zeichen in den Stein, so deutlich lesen wir immer wieder, wovor Gott sein Volk warnt.

12 Auf keinen Fall dürft ihr euch mit den Bewohnern des Landes verbünden, in das ihr kommt! Sonst wird euch das zum Verhängnis.
13 Darum reißt ihre Altäre nieder, zertrümmert ihre heiligen Steinsäulen und schlagt die Pfähle ihrer Göttin Aschera um!
14 Betet keinen anderen Gott an, denn ich, der Herr, dulde keinen neben mir! Ihr sollt mir allein gehören.
15 Schließt niemals einen Bund mit den Bewohnern des Landes! Denn sie haben sich ihren Götzen an den Hals geworfen und bringen ihnen Opfer dar. Sie könnten euch einladen, an ihren Opfermahlzeiten teilzunehmen.
16 Ihr würdet vielleicht eure Söhne mit ihren Töchtern verheiraten, und diese Frauen würden eure Söhne dazu verführen, auch den anderen Göttern nachzulaufen.
17 Gießt euch keine Götterfiguren aus Metall!

2. Mose 34, Verse 12-17

Wie lässt sich das auf unser Leben übertragen? Wir marschieren ja in kein Land ein. Wir sind als Gäste hier, als Botschafter für unser Land. Wohnen tun wir bei Gott.

Dürfen wir keine guten Beziehungen zu Nicht-Christen haben? Sollen wir uns von ihnen abschotten? Auf gar keinen Fall. Gute Beziehungen sind der Schlüssel dafür, um das beste Angebot des Universums an den Mann zu bringen. Mit guten Beziehungen lässt sich der Auftrag des Botschafters erst so richtig gut erfüllen.

Das Ding ist: Inwiefern kann ich mich auf die Menschen einlassen, ohne von ihrer Lebensweise abzukupfern und darüber meinen eigentlichen Job zu vergessen. Die Israeliten sollten sich nicht mit ihnen verbinden, damit ihr Vertrauen auf Gott nicht geschwächt wird. Die Gefahr ist genauso zu leben, wie die Menschen um uns herum und das Vertrauen auf Dinge zu setzen, die dafür sorgen, dass wir definitiv enttäuscht werden.

Ich finde der 17te Vers bringt es super auf den Punkt:

Gießt euch keine Götterfiguren aus Metall!

2. Mose 34, Vers 17

Götterfigur aus Metall vs Gott, der sein Volk aus der Sklaverei befreit mit einem Haufen von Wundern. Die Entscheidung sollte leicht fallen. Und trotzdem lassen auch wir uns oft von unserem Umfeld anstecken und vertrauen auf Sachen, die gar keinen Sinn ergeben. Heute sind es teilweise auch noch Götterfiguren aus Metall: Gold, Silber, dann gibt es auch noch welche aus Papier. Geld regiert die Welt, heißt es. Und es gibt heute so viel Werbung, wo mit Geld gelockt wird. Menschen vertrauen ihrem Vermögen und laufen dem Geld (fremden Göttern) hinterher.

Als Kinder Gottes dürfen wir uns immer wieder mit der Wahrheit beschäftigen um dann mit der klaren Absicht zu leben Gottes Botschafter zu sein.

Und da kommt Vers 29 ins Spiel:

Als Mose mit den beiden Tafeln in der Hand vom Berg Sinai herabstieg, lag ein Glanz auf seinem Gesicht, weil er mit Gott gesprochen hatte; Mose selbst merkte nichts davon.

2. Mose 34, Vers 29

Wir haben das Vorrecht mit Gott zu sprechen. Die Frage ist, wie oft nutzen wir das und lassen uns von Gott einen Glanz auf das Gesicht legen? Einen Glanz, den wir vielleicht gar nicht bemerken, aber die Menschen um uns herum nehmen ihn wahr und dürfen erkennen: „Wow, der kommt nicht von hier.“

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