2. Mose 26

Wow, in diesem Kapitel gibt es eine genaue Bauanleitung für Gottes Wohnung. Gott selbst gibt Mose die Anleitung. Hier ein kleiner Auszug:

26-27 Lass außerdem Querbalken aus Akazienholz anfertigen, jeweils fünf Stück für jede Längsseite und die westliche Querseite. Diese Balken sollen die aufrecht stehenden Platten zusammenhalten.
28 Der mittlere Balken soll auf halber Höhe an der ganzen Wand entlanglaufen, von vorn bis hinten. 29 Die Querbalken werden durch goldene Ringe gesteckt, die in den Platten verankert sind. Platten und Querbalken müssen vollständig mit Gold überzogen sein.
30 Aus diesen Teilen sollst du meine heilige Wohnung errichten, ganz so, wie ich es dir hier auf dem Berg zeige.

2. Mose 26, Verse 26-30

In Vers 30 fällt mir etwas auf: Nämlich der Ausdruck: „wie ich es dir hier auf dem Berg zeige“. In anderen Übersetzungen steht: „wie Du gesehen hast“. Nicht wie ich dir erklärt habe, sondern wie du gesehen hast, wie ich dir gezeigt habe. Ich kann mir gut vorstellen, wie Gott so etwas wie ein Hologramm nutzt, um Mose ganz genau zu zeigen, wie seine Wohnung aussehen soll. Vielleicht war es auch mehr als eine 3D-Darstellung. Vielleicht konnte Mose die Stiftshütte sogar anfassen und damit viel besser begreifen, was Gott möchte.

Gott ist auf jeden Fall der perfekte Lehrer. Er weiß genau, wann wir wirklich verstanden haben, was Er uns beibringen will. Stell dir vor, der Lehrer in der Schule würde immer genau erkennen, inwieweit jeder Schüler das Thema kapiert hat. Ich glaube, die Lehrer würden mit viel mehr Bildern und Anschauungsmaterial arbeiten und deutlich weniger trockene Theorie nutzen. Dieser Fakt, dass Gott mir und dir Dinge besser und anschaulicher erklären kann, als sonst jemand im Universum, beruhigt ungemein. Vor allem, wenn ich etwas nicht auf Anhieb verstehe und nicht umsetzen kann, Gott bleibt dran und zeigt mir, wie es funktioniert.

31 »Lass einen Vorhang weben aus violetter, purpurroter und karmesinroter Wolle und feinem Leinen, kunstvoll verziert mit Bildern von Keruben.
32 Er soll mit goldenen Haken an vier Pfosten aus Akazienholz aufgehängt werden. Die Pfosten müssen mit Gold überzogen sein und auf silbernen Sockeln stehen.
33 Der Vorhang trennt den heiligen Vorraum vom Allerheiligsten, in dem die Bundeslade stehen soll. Sobald der Vorhang an den Haken aufgehängt ist, bring die Bundeslade mit den Steintafeln hinein.
34 Wenn sie im Allerheiligsten steht, dann lass die Deckplatte darauflegen.
35 Der Tisch mit den Broten, die mir geweiht sind, soll vor dem Vorhang im heiligen Vorraum an der Nordseite des Zeltes aufgestellt werden. Gegenüber, an der Südseite im Vorraum, hat der goldene Leuchter seinen Platz.
36 Ein weiterer Vorhang wird für den Zelteingang benötigt, ebenfalls aus violetter, purpurroter und karmesinroter Wolle sowie aus feinem Leinen, bunt und kunstvoll gewebt.
37 Lass diesen Vorhang mit goldenen Haken an fünf Akazienholzpfosten aufhängen, die mit Gold überzogen sind und auf gegossenen Bronzesockeln stehen.«

2. Mose 26, Verse 31-37

Dass Gott ein guter Bauanleiter ist, haben wir gesehen. Aber Gott ist auch ein Innenarchitekt. Der größte Künstler aller Zeiten. Der größte Künstler in Ewigkeit. Ich hab mir mal ein paar Folgen von „Die spektakulärsten Ferienwohnungen der Welt“ angeschaut. Und immer wieder muss ich dran denken: Wenn wir Menschen sowas Fantastisches zustande bringen, wie wird die Villa aussehen, die Gott für mich eingerichtet hat. Von außen, von innen. Das wird spektakulär.

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