2. Mose 27

20 »Sag den Israeliten, sie sollen dir reines Olivenöl von bester Qualität für den Leuchter bringen, damit die Lampen ständig brennen.
21 Im heiligen Zelt, vor dem Vorhang zum Allerheiligsten und der Bundeslade, müssen Aaron und seine Söhne den Leuchter aufstellen. Sie sollen immer wieder Öl nachfüllen, damit er vom Abend bis zum Morgen brennt und mein Heiligtum erhellt. Diese Weisung gilt für euch und alle kommenden Generationen!«

2. Mose 27, Verse 20-21

Wo Gott ist, da ist es hell. Am Tag, aber auch in der Nacht. Rund um die Uhr. Oft wird das Öl mit dem Heiligen Geist verglichen. Ein Leben in Gottes Nähe ist nur mit dem Heiligen Geist möglich. Erfüllt mit diesem bleibt es hell und Er schenkt die Klarheit, worauf es im Leben ankommt.

Die Priester konnten ihren Dienst, das Opfern mit allem was dazugehört, nur machen, wenn es hell war. Also musste es immer hell sein. Übertragen auf unser Leben heißt das: Wir dienen Gott die ganze Zeit. Nicht nur im Gottesdienst. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Paulus bringt es in seinem Brief an die Römer auf den Punkt:

Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist der wahre Gottesdienst und die angemessene Antwort auf seine Liebe.

Römer 12, Vers 1

Wahrer authentischer Gottesdienst ist kein Abarbeiten bestimmter Rituale. Authentischer Gottesdienst drückt sich in deinem und meinem gesamten Leben aus. Und dabei geht es nicht darum, dass Gott das befohlen hat und ich wie ein Sklave malochen muss. Es ist die angemessene Antwort auf seine Liebe. Hier geht es nicht um „Müssen“. Es ist ein „Wollen“. Wir reagieren auf Gottes Barmherzigkeit. Wir erfahren seine Barmherzigkeit, seine Gnade und Liebe und daraufhin gibt es für uns nichts Größeres mehr, als ihm zu dienen.

Aber so wie ich das beschreibe, ist es nicht immer. Oft will ich auch einfach nur mir dienen. Das Ganze ist ein Prozess, der mit dem Erkennen von Gottes Liebe beginnt. Wenn unser Leben ein „Ich-Dienst“ ist, dann versuchen wir manchmal die Backen zusammen zu kneifen und hart an unserer Performance zu arbeiten. Geh lieber der Ursache auf den Grund und bitte Gott ihn zu erfahren. Wenn dein Leben ein „Muss ja“ ist, dann darfst Du dich fragen, was der Heilige Geist in deinem Leben noch zu melden hat. Wenn du unbedingt was müssen willst, dann lerne Gott zu feiern, mit all seinen Eigenschaften und in seiner alles überragenden Herrlichkeit. Und das nimmst Du dann als Basis für Dein Leben.

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