2. Mose 40

Alle Komponenten für das Zelt sind fertig. Alles ist bereit und Gott gibt das „Go“. Ein Jahr nach dem Auszug aus Ägypten stellt Mose das Zelt auf und weiht alles so ein, wie Gott es ihm sagt.

34-35 Da kam die Wolke auf das heilige Zelt herab, und der Herr in seiner Herrlichkeit erfüllte das Heiligtum, so dass Mose nicht hineingehen konnte.
36 Immer wenn sich die Wolke von Gottes heiliger Wohnung erhob, brachen die Israeliten auf.
37 Erhob sie sich nicht, blieben die Israeliten, wo sie waren, bis die Wolke weiterzog.
38 Tagsüber stand die Wolke über dem heiligen Zelt, und nachts leuchtete sie vor den Augen aller Israeliten wie Feuer. So blieb es während der ganzen Zeit, in der das Volk Israel umherzog.

2. Mose 40, Verse 34-38

Mose konnte nicht ins Heiligtum gehen, weil Gottes Herrlichkeit sie erfüllte. Ich muss da an die Begegnung Gottes auf dem Berg Sinai denken. Und wo Mose Gottes Gesicht nicht sehen durfte, weil er sonst sterben würde.

20 Mose legte die Gesetzestafeln in die Bundeslade, steckte die Tragstangen durch die Ringe und legte die Deckplatte darauf.
21-22 Er ließ die Bundeslade ins Zelt bringen und hängte den Vorhang davor, wie der Herr es angeordnet hatte. An die Nordseite des Zeltes, vor den Vorhang, der die Bundeslade verdeckte, stellte man den Tisch.

2. Mose 40, Verse 20-22

Der Vorhang trennte. Er war nötig zum Schutz. Gottes Nähe ist gefährlich, wenn Sünde nicht gesühnt ist. Wenn Du dein eigener Gott sein willst, dann ist Gottes Nähe extrem gefährlich. Selbst Mose, der als das Vorbild für Demut gilt, bekommt hier wieder eine Grenze aufgezeigt.

Der Vorhang erinnert mich an den Vorhang im Tempel, der beim Tod Jesu zerriss. Wo Gott sagt: Das brauchen wir nicht mehr. Alle Schulden sind bezahlt. Die Wolke und die Feuersäule, die das Volk Israel über Jahrzehnte begleitete, ist heute nicht mehr einfach mitten im Land oder in der Stadt. Gott lebt als Heiliger Geist in Jedem, der ihm glaubt. Was für ein Privileg, in dieser Zeit zu leben, wo Gott uns näher ist, als wir es oft begreifen.

Gott büßt nichts an seiner Gefährlichkeit und Stärke ein. Nichts von seiner Herrlichkeit ist verloren gegangen. Er ist immer noch der Selbe. Deswegen spaltet er die Gesellschaft so stark. Menschen, die die Vergebung annehmen, feiern ihn. Menschen, die das ablehnen und ihr eigener Gott sein wollen, bekommen Angst. Deswegen wollen sie so weit wie möglich weg von Gott. Wenn der echte Gott Dich seine Nähe spüren lässt, dann wird klar was Fake ist. Alle Möchtegern-Götter sind dann ziemlich schnell ziemlich leise.

Ich bin gespannt, wie lange Gott sich das noch anschaut. Die Menschen haben große Teile der Natur zerstört. Aktuell sind sie dabei an der Krone der Schöpfung rumzupfuschen. Eingriffe in die DNA. Medizinexperimente. Der Mensch entfernt sich immer weiter von dem, wie Gott ihn geschaffen hat und auch wozu Gott ihn erschaffen hat. Wenn Du nicht allwissend und allmächtig wie Gott bist, ist es extrem gefährlich und fahrlässig so zu tun als ob. Missbrauch ist dann vorprogrammiert.

Gottes Herrlichkeit erfüllte damals das Heiligtum. Heute dürfen wir feiern, dass seine Herrlichkeit uns erfüllt und wir damit den Zweck unseres Lebens erfüllen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.