2. Mose 23

1» Verbreite kein falsches Gerücht! Weißt du aber sicher, dass jemand Unrecht getan hat, dann darfst du ihn nicht durch eine falsche Aussage entlasten.
2 Folge nicht der Mehrheit, wenn sie im Unrecht ist! Musst du vor Gericht aussagen, sollst du nicht der Mehrheit nach dem Mund reden und so ein gerechtes Urteil verhindern.
3 Du darfst aber auch einen Armen vor Gericht nicht begünstigen!

2. Mose 23, Verse 1-3

Gott ist gerecht. Ihm geht es um die Wahrheit. Er kümmert sich um die Armen und vor Gericht sollen sie nicht benachteiligt aber auch nicht bevorzugt werden. Gott ist absolut gerecht.

Stell Dir mal vor, alle Menschen würden sich an den ersten Vers halten. Keine Gerüchteküche, die mehr brodelt und Unrecht wird nicht vertuscht. Wie viel Leid sich die Menschheit alleine dadurch erspart hätte.

Dann der Vers 2: Wieder so eine geniale Weisheit. Und heute passender als je. In einer aktuellen Umfrage gaben 44% der Deutschen an, dass man seine Meinung nicht mehr frei sagen kann. Angst vor Abgrenzung, „schiefe Blicke“ von Bekannten, Arbeitskollegen, Familie und Freunden. All das soll kein Thema für uns sein. Dabei geht es nicht in erster Linie um unsere Meinung, sondern um das, was die Bibel sagt.

Lass Dich nicht mitreissen von der Masse und das Thema abtun mit „Ja, das ist halt Gruppenzwang.“ Die Mehrheit trifft oft merkwürdige Entscheidungen. Jesus wurde zum Tod am Kreuz verurteilt, weil die obersten Priester extremen Einfluss auf die Bevölkerung hatten. Wieso sollte irgendjemand etwas dagegen haben, wenn ein Mann umherzieht und alle Kranken heilt? Das ergibt doch gar keinen Sinn. Gott kennt die Menschen genau und der Zeitpunkt für die Erlösung war da. Er weiß genau, wie wir drauf sind und wovon wir uns lenken lassen.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, wenn es damals eine anonyme Wahl gegeben hätte ohne die PR-Aktionen der obersten Priester und Pharisäer, dann hätte sich wohl kaum jemand gegen den größten Heiler und genialsten Redner entschieden.

Heute wird PR in den Nachrichten versteckt und als objektiv dargestellt. Und die Frage ist: „Was tue ich wirklich aus Überzeugung und wo lasse ich mich als Spielball der Medien gebrauchen?“

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