1. Mose 21

1 Der Herr wandte sich Sara zu und machte sein Versprechen wahr, das er ihr gegeben hatte:
2 Sie wurde schwanger und brachte einen Jungen zur Welt. Abraham wurde trotz seines hohen Alters noch einmal Vater, genau zu der Zeit, die Gott angegeben hatte.
3 So kam es, dass Abraham und Sara endlich einen gemeinsamen Sohn hatten. Abraham gab ihm den Namen Isaak (»Gelächter«).
4 Als Isaak acht Tage alt war, beschnitt Abraham ihn, so wie Gott es ihm aufgetragen hatte.
5 Er war zur Zeit der Geburt 100 Jahre alt.
6 Sara rief: »Gott lässt mich wieder lachen! Jeder, der das erfährt, wird mit mir lachen!
7 Denn wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter noch Mutter werde? Abraham hat Jahrzehnte darauf warten müssen, aber jetzt habe ich ihm einen Sohn geboren!«
8 Isaak wuchs heran, und als Sara aufhörte, ihn zu stillen, feierte Abraham mit seinen Leuten ein großes Fest.

1. Mose 21, Verse 1-8

Abraham und Sara bekommen einen Sohn. Und zwar zu genau der Zeit, die Gott angegeben hatte. Niemand hätte das gedacht, dass ein 100-jähriger Mann mit seiner 90-jährigen Frau noch ein Kind bekommt. Wie oft kommt so etwas vor? Nie? Kennst Du jemanden, der in dem Alter noch ein Kind bekam? Ausgenommen die Menschen, die vor der Sintflut lebten. Das ergibt doch keinen Sinn. Wieso sollen ausgerechnet Abraham und Sara noch einen Sohn bekommen? Wieso sollen gerade die eine Ausnahme sein?

Weil Gott es gesagt hat. Für alle, die Gott erlebt haben und ein wenig kennengelernt haben, reicht diese Antwort aus. Für alle, die Gott für ein Märchen halten, ist das absolut unverständlich. Wenn ich nicht so viel wissen würde, was in der Bibel steht, würde ich die Leute auch für verrückt halten. Die Leute, die glauben: Jesus holt sie ab in den Wolken. Bevor dann die schrecklichste Zeit der Menschheitsgeschichte beginnt. Die sind ja mal crazy drauf. Zu viele Fantasy-Filme geguckt oder einfach eine krasse Massenhypnose? Was ist da los?

Dabei ist die Lösung so einfach, wie wenn eine 90-jährige Frau ein Kind zur Welt bringt. Gott hat es gesagt und wenn der Erschaffer von Raum und Zeit etwas über die Zukunft sagt, dann wird es so sein. Nur weil es für mich in der Zukunft liegt, bedeutet das nicht, dass es für Gott in der Zukunft liegt. Nur weil ich auf die Zukunft warten muss, bedeutet das nicht, dass auch Gott nicht weiß, was geschieht.

Häh, aber die Zeit läuft doch vorwärts. Ja, für Dich und für mich. Wie Gott die Zeit sieht? Ich hab keine Ahnung und wenn ich mir ohne die Bibel Gedanken dazu mache, komme ich evtl. schnell auf einen Irrweg. Fakt ist, am Anfang schafft Gott Himmel und Erde. Also gibt es einen Startpunkt. Wie Gott die Zeit sieht, darüber lässt sich nur spekulieren? Genauso wie, was hat Gott vor der Erschaffung der Welt gemacht? Wie kann es sein, dass jemand keinen Anfang hat und schon immer da ist? Das sind keine Fragen, auf die ich ernsthaft eine Antwort erwarte. Nicht mit dem Hirn, das ich jetzt habe. In der Bibel steht 1 Tag ist für Gott wie 1000 Jahre und umgekehrt. Aber was bedeutet das? Wir brauchen die Zeit und den Raum, um agieren zu können. Wir brauchen diesen Rahmen, diese Rahmenbedingungen. Aber wie ist es, wenn man selber der Rahmen ist und es selber festlegt?

Es macht schon Spaß darüber nachzudenken und immer wieder zum Ergebnis zu kommen: Gott ist unfassbar viel größer als meine Vorstellungskraft. Unendlich. Ohne Ende und ohne Anfang. Das Beste, was mir an Gott gefällt: Gott ist gut. Und Er will Zeit mit mir verbringen. Die ganze Zeit. 24 Stunden/7 Tage die Woche. Mein komplettes Leben. Nicht nur die Trainingszeit hier auf der Erde. Er will einfach für immer mit mir zusammen sein. Dafür schenkt er mir ewiges Leben.

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