1. Mose 33

Jakob und Esau begegnen sich wieder und versöhnen sich. Esau will Jakobs Vieh-Geschenke erst nicht annehmen, nimmt sie dann aber doch an.

11 Mein Geschenk soll ein Segen für dich sein, schlag es doch nicht aus! Denn Gott hat es gut mit mir gemeint, und so habe ich wirklich alles, was ich brauche!«
So drängte Jakob, und Esau gab schließlich nach.
12 »Jetzt können wir zusammen weiterziehen«, schlug Esau vor, »ich gehe mit meinen Leuten voraus und zeige euch den Weg.«
13 Aber Jakob entgegnete: »Mein Herr, du siehst, dass ich kleine Kinder bei mir habe. Auch bei meinen Herden gibt es viele säugende Schafe, Ziegen und Rinder. Wenn ich die Tiere nur einen Tag überanstrenge, sterben sie!
14 Darum ist es besser, wenn du schon vorausziehst und wir später nachkommen. Dann kann ich mich nach dem langsamen Tempo der Kinder und der Jungtiere richten und dich in Seïr wiedertreffen!«
15 »Aber ich lasse wenigstens einige meiner Männer zum Schutz bei dir!«, erwiderte Esau. »Nein, das ist nicht nötig!«, wehrte Jakob ab. »Wichtig ist für mich nur, dass du mich wieder angenommen hast!«
16 Dann machten sich beide auf den Weg: Esau kehrte nach Seïr zurück,
17 aber Jakob folgte ihm nicht, sondern zog nach Sukkot. Dort baute er ein Haus, und für seine Herden fertigte er Hütten an. Darum trägt der Ort den Namen Sukkot (»Hütten«).
18 Schließlich kam Jakob wohlbehalten nach Sichem im Land Kanaan. Die lange Reise, die in Mesopotamien begonnen hatte, war nun zu Ende. Vor der Stadt schlug er seine Zelte auf
19 und kaufte den Lagerplatz für 100 Silberstücke von der Familie Hamors, des Vaters von Sichem.
20 Dort errichtete er einen Altar und nannte ihn »Gott ist Israels Gott«.

1. Mose 33, Verse 11-20

Ich glaube für Esau war Gott immer noch ziemlich unwichtig. Er lebte einfach sein Leben. So gibt es auch heute viele Menschen, die wollen einfach nur ihr Leben leben. Nicht jeder Ungläubige ist extrem gegen die Bibel und gegen Christen.

Nach so einem emotionalen Erlebnis wie der Versöhnung zwischen 2 Brüdern, kann es sein, dass einer dem anderen seine Weltanschauung „verkaufen“ möchte. Esau schlägt Jakob vor, zusammen nach Seïr zu ziehen, dort wo Esau zuhause war. Wenn wir mit Menschen Zeit verbringen, die unseren Glauben nicht teilen, und wir uns trotzdem gut verstehen, dann ist das nicht schlecht. Das Ding ist, Menschen beeinflussen sich gegenseitig. Das passiert ganz automatisch. Möglich, dass sich Gedanken einschleichen, die sich nicht kombinieren lassen mit Gottes Gedanken. Wenn das passiert, wird’s kriminell. Weil dann fängst Du an Lügen zu glauben und wohin das führt siehst Du, wenn Du ins aktuelle Weltgeschehen schaust.

Vermutlich wusste Esau, dass Jakob nicht nachkommen würde. Das Leben nach eigenem Gutdünken aufzubauen steht jedem frei. Esau wollte diesen vermeintlichen Vorteil nicht aus der Hand geben, ließ aber auch Jakob seinen Weg gehen.

Das ist der Hauptgrund, warum Menschen sich nicht komplett für Gott entscheiden. Sie denken, dass sie sich ihrer Möglichkeiten berauben das Leben zu genießen. Die Leute sind zu ungeduldig und versuchen nicht mal das Ganze vernünftig gegenzurechnen. Sie hören sich die Konditionen nicht zuende an. Sie lesen nicht bis zuende.

Wenn Du Dich für Gott entscheidest, hat Gott einen Plan mit Dir. Dann stehst Du unter seinem Schutz, unter seinem Segen, aber dann triffst Du Entscheidungen anders. Weil Gott Dich verändert hat. Du fängst an zu begreifen, dass Du Dich vorher nie richtig geliebt hast. Wenn Gott Dir zeigt, was Annahme ist, dann kannst Du Dich auch annehmen. Wenn Du die Möglichkeit hast, Dein Leben der liebevollsten Person anzuvertrauen, die gleichzeitig die mächtigste Person ist, dann ist es doch klar, dass es keine bessere Entscheidung gibt.

Solange Du glaubst Dich mehr zu lieben als Gott Dich liebt, bist Du einfach schlecht informiert. Die Infos sind alle da. Die Verifizierung kannst Du durch Recherchen der Prophetie vornehmen. Das einzige Hindernis sind wir selber, wenn wir Gott nicht mal die Chance geben wollen, uns zu zeigen dass sein Wort die Wahrheit ist. Je mehr Du es liest, desto mehr kannst Du Dich freuen. Je mehr Du es verstehst, desto mehr feierst Du es.

Jakob errichtet in Sichem einen Altar, so wie damals sein Opa Abraham. Und der Name des Altars verdeutlicht seine Beziehung zu Gott. »Gott ist Israels Gott« Zum gleichen Ergebnis dürfen auch wir kommen. Wir dürfen sogar einen Schritt weiter gehen und den allmächtigen Gott Papa nennen. Nachdem Du dieses großartige Geschenk angenommen hast, gibt es noch irgendein Szenario, wo etwas ernsthaft schief gehen kann? Was kann Gott noch mehr tun, damit Du in die Luft springst und feierst.

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