1. Mose 8

15 Da sagte Gott zu Noah:
16 »Verlass mit deiner Frau, deinen Söhnen und Schwiegertöchtern die Arche!
17 Lass alle Tiere frei, die bei dir sind: die Vögel und alle großen und kleinen Landtiere. Sie sollen sich vermehren und sich auf der Erde ausbreiten!«
18 Also ging Noah mit seiner Familie aus dem Schiff,
19 und auch die vielen verschiedenen Tiere kamen nach ihren Arten geordnet heraus.
20 Dann baute Noah für den Herrn einen Altar und brachte von allen reinen Vögeln und den anderen reinen Tieren einige als Brandopfer dar.
21 Der Herr wurde durch das wohlriechende Opfer gnädig gestimmt und sagte sich: »Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde verfluchen, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben vernichten, wie ich es getan habe!
22 Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben.«

1. Mose 8, Verse 15-22

Gott vernichtet nahezu alles Leben, indem er die ganze Erde mit Wasser bedeckt. Das Wasser stand 7 Meter über dem höchsten Berg. Der einzige Ort um als Mensch bewahrt zu bleiben, war die Arche. Kleiner Nebenfakt: Das waren wohl die einzigen 150 Tage, in denen ein Fisch den höchsten Berg der Erde erklimmen konnte.

Gott vernichtet also (nahezu) alles Leben. Noah mit seiner Familie überlebt und Noah baut einen Altar und opfert. Und durch dieses Opfer wurde Gott gnädig gestimmt. Wenn ich oberflächlich drüber lese, denke ich an die Götzen. Menschen opferten „den Göttern“ um sie gnädig zu stimmen. Sie mussten besänftigt werden, als ob es „zu große und mächtige Kinder“ wären, die extrem launisch sind. Das ist bei Gott nicht der Fall. Ich glaube er sah in diesem Opfer bereits seinen Sohn, der das perfekte Opfer sein würde. Alle Sünden würden bezahlt werden. Alle Menschen sind zwar böse, aber durch dieses eine Opfer ist die Rettung für Alle da.

Ich finde es großartig, dass Gott hier dieses Versprechen gibt:

21 … »Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde verfluchen, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben vernichten, wie ich es getan habe!
22 Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben.«

1. Mose 8, Verse 21-22

Gott geht es immer darum, dass Du lebst. Man könnte meinen. So, jetzt wissen die Menschen Bescheid. Sie werden sich ab jetzt hüten, so böse zu sein und sich von Gott abzuwenden. Aber das ist niemals Gottes Plan gewesen. Er hat die Menschen nicht als Roboter erschaffen und arbeitet auch nicht daran sie zu welchen zu erziehen. Also sagt er: Ihr braucht keine Angst zu haben. Das war eine einmalige Sache. Da war Hopfen und Malz schon verloren. Das war kein Leben mehr, was die Menschen da hatten. Wenn jemand seine Entscheidung gegen das Leben so einbetoniert, dann bekommt er seinen Willen. Eure Entscheidung für mich sollt ihr treffen, weil ihr mich erkennt und liebt. Aus Liebe zu mir. Aus Liebe zum Leben trefft ihr die für Euch beste Entscheidung. Nicht aus Angst vor Bestrafung.

Deswegen, wenn Du Dich aus Angst vor der Hölle bekehrst, dann brauchst Du definitiv noch ein Erlebnis mit Gott, wo er Dir zeigt, wie sehr er Dich liebt. Dein Leben entwickelt sich sonst in eine Richtung, die Dein Zeugnis für Gott irgendwie nicht so ganz glaubwürdig erscheinen lässt. Du erzeugst so ein diffuses Gefühl der Unstimmigkeit. Begeisterung wird dann auch nicht die Stärke Deines Lebens sein. Also halten wir fest: Du musst Dich freiwillig entscheiden.

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