1. Mose 29

22 Laban lud alle Leute des Ortes zu einer großen Hochzeitsfeier ein.
23 Am Abend, als es dunkel war, brachte er aber nicht Rahel, sondern Lea zu Jakob, und er schlief mit ihr.
24 Laban hatte ihr seine Magd Silpa zur Dienerin gegeben.
25 Am nächsten Morgen entdeckte Jakob entsetzt, dass Lea neben ihm lag. Sofort stellte er Laban zur Rede: »Was hast du mir da angetan? Warum hast du mich betrogen? Ich habe doch für dich gearbeitet, um Rahel zu bekommen!«
26 »Es ist bei uns nicht Sitte, die jüngere Tochter vor der älteren zu verheiraten«, entgegnete Laban.
27 »Verbring mit Lea die Hochzeitswoche, dann bekommst du Rahel noch dazu – allerdings musst du weitere sieben Jahre für mich arbeiten!«
28 Jakob willigte ein. Eine Woche später, als die Feierlichkeiten vorbei waren, bekam er auch Rahel zur Frau.
29 Ihr wurde die Magd Bilha als Dienerin mitgegeben.
30 Jakob schlief auch mit Rahel, und er liebte sie mehr als Lea. Er blieb noch einmal sieben Jahre bei Laban.
31 Als der Herr sah, dass Lea nicht geliebt wurde, schenkte er ihr Kinder, während Rahel kinderlos blieb.

1. Mose 29, Verse 22-31

Die haben es damals schon echt krachen lassen. Nach der Feier merkt Jakob nicht, dass da Lea mit ihm im Bett liegt anstatt Rahel. Mehrere Frauen waren da aber eher die Regel. Also nimmt er den Deal von Laban an. Er bekommt auch Rahel, muss dafür aber nochmal 7 Jahre für ihn arbeiten.

Die Bibel erzählt die Geschichte von Gottes Volk und Jakob ist auf jeden Fall eine der Hauptpersonen. Trotzdem können wir immer wieder sehen, wie Gott sich auch um Menschen kümmert, die sonst vernachlässigt würden.

Als der Herr sah, dass Lea nicht geliebt wurde, schenkte er ihr Kinder, während Rahel kinderlos blieb.

1. Mose 29, Vers 31

Israel ohne Lea wäre so gar nicht möglich. Die meisten der 12 Stammväter kommen von ihr. Lea konnte mit Rahels Schönheit nicht mithalten, trotzdem wird sie von Gott geliebt. Und von einem ihrer Söhne (Juda) stammt letztendlich der Messias ab.

Am Ende ist es egal, wie ungerecht wir uns behandelt fühlen. Ob ich mir etwas anderes vom Leben erhofft habe. Am Ende ist es so, dass wir auf einer Welt leben, die durch Sünde korrumpiert ist. Alle Menschen haben den Lebenszweck aus den Augen verloren.

Du fühlst Dich nicht geliebt? Du kennst Gott nicht. Du fühlst Dich ungerecht behandelt? Hey, die Welt ist ungerecht. Aber Gott wird das wieder richtig stellen.

Aber ich will doch ein schönes Leben haben. So war das nicht geplant. Irgendetwas macht Dir immer zu schaffen. Irgendetwas wird dir immer das Leben vermiesen!

Ist es Krankheit? Oder Beziehung? Vielleicht Familie? Oder die Arbeit?

Ja genau, das ist ganz normal, wenn Gott nicht uneingeschränkt regiert. Du bist im Trainingscamp um später mit Gott zu herrschen. Glaubst Du nicht, dass Du noch ein paar Dinge lernen solltest, bevor Du mit Gott auf seinen Thron steigst?

Stell Dir vor ein Herrscher oder eine Regierung hat keine Ahnung und einfach mal gar keinen Durchblick. Wie gut können sie ein Volk führen? Wie gut kann so eine Regierung sein? Naja, es gibt genug aktuelle Beispiele. Such Dir eins aus.

Lässt Du dir von deiner Umgebung erklären, welche Bedeutung bestimmte Situationen für Dein Leben haben oder schaust Du welche Bedeutung Gott Deinem Leben gibt? Ich denke für einen zukünftigen Herrscher ist es extrem wichtig, diese Klarheit so früh wie möglich zu lernen.

Früher oder später ist Deine Ausbildung zu Ende. Nutz die Zeit und lern so viel es geht. Das einzige was Du auf dieser Erde verpassen kannst, sind Gottes Lektionen, weil Du Dich mit irgendwas abgelenkt hast. Das echte Leben hat noch gar nicht begonnen…

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